Alle sehen die Traumatherapeutin. Die Frau, die andere durch ihre dunkelsten Stunden begleitet, ruhig und sicher und präsent. Was sie nicht sehen, ist das Mädchen dahinter. Das Mädchen, dessen Mutter heroinabhängig war, das schwere Depressionen durchlebt und sich bis in die Suizidalität getragen hat. Das ist die Geschichte, die mich zu dem gemacht hat, was ich heute bin.

Auf einem Foto von mir mit zwei Jahren sehe ich einen kleinen Wirbelwind mit roten Locken. Von Natur aus präsent, liebevoll und gefühlsstark. Meine Mutter beschrieb mich damals als selbstbewusst, oft tyrannisch, aber sichtlich stark. Schon so früh musste ich zu viel sein. Denn zwischen meinem dritten und siebten Lebensjahr war meine Mutter heroinabhängig, und meine kleine Welt verwandelte sich in Krieg und Chaos.

Meine ersten zwanzig Jahre waren ein ständiges Hin und Her zwischen zwei Haushalten. Auf der einen Seite Drogen und Chaos, auf der anderen Regeln und Lieblosigkeit. Ich weiß, wie sich emotionale und körperliche Verwahrlosung anfühlt, und ich habe in diesen Jahren fast alles mitgenommen, was man sich an traumatischen Situationen überhaupt vorstellen kann. Psychologische Unterstützung habe ich nie bekommen. Mit zwölf traf ich eine Entscheidung: Abitur machen, in eine andere Stadt, weg von hier. Ich kompensierte nicht mit Drogen, wie meine Mutter, sondern mit Perfektionismus, Anpassung und Arbeiten bis zum Umfallen. Ich suchte mir die Sicherheit im Außen, weil ich sie im Innen nie gespürt hatte. Nach außen funktionierte ich. Innen war es traurig und leer.
Auf einem Foto von mir mit zwei Jahren sehe ich einen kleinen Wirbelwind mit roten Locken. Von Natur aus präsent, liebevoll und gefühlsstark. Meine Mutter beschrieb mich damals als selbstbewusst, oft tyrannisch, aber sichtlich stark. Schon so früh musste ich zu viel sein. Denn zwischen meinem dritten und siebten Lebensjahr war meine Mutter heroinabhängig, und meine kleine Welt verwandelte sich in Krieg und Chaos.
Meine ersten zwanzig Jahre waren ein ständiges Hin und Her zwischen zwei Haushalten. Auf der einen Seite Drogen und Chaos, auf der anderen Regeln und Lieblosigkeit. Ich weiß, wie sich emotionale und körperliche Verwahrlosung anfühlt, und ich habe in diesen Jahren fast alles mitgenommen, was man sich an traumatischen Situationen überhaupt vorstellen kann. Psychologische Unterstützung habe ich nie bekommen.
Mit zwölf traf ich eine Entscheidung: Abitur machen, in eine andere Stadt, weg von hier. Ich kompensierte nicht mit Drogen, wie meine Mutter, sondern mit Perfektionismus, Anpassung und Arbeiten bis zum Umfallen. Ich suchte mir die Sicherheit im Außen, weil ich sie im Innen nie gespürt hatte. Nach außen funktionierte ich. Innen war es traurig und leer.
Ich bin intelligent und ehrgeizig.

Ich studierte, fand den Mann fürs Leben, heiratete und bekam zwei Kinder. Von außen sah alles perfekt aus. Von innen meldete sich mein Kindheitstrauma immer wieder zu Wort: eine suizidale Krise mit zwanzig, drei schwere Depressionen.
Die ersten Jahre mit meinen beiden Kindern habe ich in vollen Zügen genossen. Ich war ganz Mama, so verbunden mit mir selbst wie nie zuvor, und das war etwas völlig Neues für mich. Nach dem Abstillen kippte es. Ich verlor den Kontakt zu meinem Körper und meinen Bedürfnissen, und mein Kopf übernahm. Ich arbeitete sechzehn Stunden am Tag, war Lehrerin, Mutter und Content Creator zugleich, und ich konnte einfach nicht aufhören. Wieder war ich zu viel, diesmal sogar für mich selbst. Bis ich nicht mehr konnte.

Im September 2021 zog ich die Reißleine.
Meine Vierfachbelastung als Mutter, Hausfrau, Lehrerin und Content Creator war schlicht zu viel geworden. Ich musste die Reißleine ziehen.
Es folgten vier intensive Jahre mit mehreren Klinikaufenthalten und über dreihundert Stunden Psychotherapie. Es war ein langer Weg, endlich zu akzeptieren, dass ich wirklich traumatisiert bin. Erst als ich das annehmen konnte, durfte mein Funktionsmodus zur Ruhe kommen. Ich richtete meine ganze Energie auf meine eigene Heilreise und wurde zum ersten Mal in meinem Leben zur Dirigentin meines Lebens.
Während ich heilte, lernte ich. Ich absolvierte meine Ausbildung in Integrativer Psychotherapie mit Schwerpunkt Trauma und EMDR und bestand die Prüfung zur Heilpraktikerin Psychotherapie. Die Selbsterfahrung dort und die Menschen, die ich traf, alle auf ihrer eigenen Heilreise, wurden zu einem echten Heilbooster für mich. Das ich noch die Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin im Richtlinienverfahren Tiefenpsychologie machen darf erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.
Aber das Wichtigste, was ich in diese Arbeit mitbringe, steht in keinem Zeugnis. Ich war selbst dort, wo viele meiner Klientinnen heute stehen.
Heute begleite ich als @dietraumatherapeutin auf Instagram Frauen, die in einer missbräuchlichen Mutter-Tochter-Dynamik groß geworden sind und heute selbst Mütter sind. Cyclebreaker Moms. Frauen, die im Leben längst angekommen sind, intelligent, strukturiert, liebevolle Mütter, und die trotzdem im Kontakt mit ihrer eigenen Mutter wieder klein werden. Sie wollen eine Grenze setzen, aber die Worte bleiben im Hals stecken. Sie wollen ihre Kinder schützen, aber ihr Körper erstarrt. Das ist keine Schwäche. Das ist Loyalität, und ein Nervensystem, das noch reagiert wie damals.
In meinem 1:1 Mentoring RootWork arbeite ich mit dem verletzten inneren Kind, mit Nervensystem-Regulation, EMDR und einem sicheren Raum. Damit aus der reaktiven Tochter wieder die erwachsene, klare Frau wird, die du in so vielen anderen Bereichen deines Lebens längst bist. Eine Frau, die ihre Grenzen setzen und halten kann, ohne Schuldgefühle, und ohne sich zwischen sich selbst und ihrer Mutter entscheiden zu müssen.
Denn das ist die Wahrheit, die ich auf meinem Weg gelernt habe und die ich heute an meine Klientinnen weitergebe:
Ich war nie zu viel. Die Menschen, die auf mich aufpassen sollten, waren zu wenig.
Eines habe ich auf diesem ganzen Weg verstanden: Trauma entsteht in Beziehung, aber Trauma heilt auch in Beziehung. Ich kann dich halten, weil ich selbst dort war, wo du jetzt stehst, und weil ich die Ausbildung und die Werkzeuge habe, die es braucht, damit der Kreislauf mit dir endet. Für dich, und für deine Kinder. Es braucht Frauen wie dich und mich, die sagen: Die Kette endet hier. Wir sind Pionierinnen, weil uns selbst die Vorbilder gefehlt haben.
Wenn du spürst, ja mit Esther will ich arbeiten, dann klick auf den Link, füll den Fragebogen aus und buch dir deinen RootCall. Wir sprechen 90 Minuten miteinander, du erzählst mir deine aktuellen Herausforderungen im Kontakt mit deiner Mutter, ich arbeite mit dir, sodass du erste Entlastung spürst. Danach sprechen wir über deine Wünsche und Ziele und meine Konditionen. Nach dem RootCall triffst du eine fundierte, erwachsene Entscheidung, ob du mit mir im Rahmen von RootWork arbeiten möchtest. Ich freue mich darauf, dich kennen zu lernen.
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