Esther Kröger

EstherKröger

MOIN!

So begrüße ich jeden Tag meine Klassen an meinem norddeutschen Gymnasium. Das lang gezogene ‚Guuatään Mooaagään Frauu Kröögaa‘ zieht mir schon beim darüber Nachdenken die Energie aus den Knochen. Also gibt’s bei mir eine Bodypercussion & ein Moin, ganz schlicht und knackig. 

Jedenfalls war es so. Mein Leben ist spannend und verändert sich, denn ich mache eine Pause. Eine Pause vom Unterrichtvorbereiten, vom Orgastress, vom Klausuren korrigieren, vom ‘mit-tollen-Ideen-gegen-die-Wand-laufen’ und vom krampfhaften Veränderungswillen, ohne Unterstützung.

Denn Schule ist für mich nicht so, wie ich mir ein friedvolles, sinnstiftendes und bindungsstarkes Miteinander und Lernen vorstelle.

Mir fehlt die Zeit für die Menschen, mir fehlt die Zeit konzeptionell zu arbeiten und mir fehlt die Selbstverwirklichung von mir, meinen Kolleg:innen & meinen Schüler:innen. 

Schule ist zu viel von Viel und zu wenig von Wenig.

Aber ich bin Lehrerin und ich habe eine große Bedeutung im kleinen Cosmos meiner Schule. Vielleicht macht mein Sein und meine Arbeit den Unterschied für den einen oder anderen Schüler. Diese Bedeutung vergessen wir Lehrkräfte so oft.

Und so habe ich neues Ziel, mit Lehrkräften zu arbeiten, die zwischen Depression, Burnout und der Diagnose Schulsystem schweben. 

Ich mache die Ausbildung als Heilpraktikerin für Psychotherapie und integrative Psychotherapie und starte gerade über Instagram mein Coaching für Lehrkräfte.

Für Lehrkräfte die nicht mehr können. Für Lehrkräfte denen ich gerne meine eigenen Kinder anvertraue.

 

was ich glaube

Esther Kröger

Die Kinder unserer Gesellschaft sind unsere Zukunft. Sie haben keine Kriege erlebt, keinen Hunger und keine Armut. Und trotzdem sind unsere Jugendlichen vor Anforderungen gestellt, die noch keine Generation vorher bewältigen musste: die Anforderung der tausend Möglichkeiten.

Entscheide dich für einen Beruf, wenn du falsch liegst kannst du dich wieder neu entscheiden.

Dazu kommen die täglichen Entscheidungen für oder gegen einen von Milliarden medialen Inputs.

Und nicht zuletzt Corona.

In dieser Flut nicht zu versinken, ein Ziel zu generieren, sich strukturieren und das eigene Glück finden ist die Aufgabe unserer Jugendlichen.

Im Vergleich zu Kriegsgenerationen mag es trivial klingen, aber nicht weniger wichtig. Denn sie werden in 20 Jahren die nächste Generation prägen.

warum HP Psychotherapie?

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